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Die Herren Ortsbürgermeister aus Salzmünde und Lieskau Kalbitz und Schubert und weitere Gemeinderäte, vor allem aus deren Ortschaften, fordern: Schließung der Grundschule Beesenstedt und dafür Erweiterung der Grundschule Salzmünde.
Und so sollen dann zukünftig fast 200 Kinder unserer Gemeinde Salzatal lernen müssen:



RAUMBEDARF

Die derzeitige räumliche Struktur der Grundschule Salzmünde erlaubt keine Erhöhung von Schülerzahlen. Der großzügige Raumbestand der Grundschule Beesenstedt soll geopfert werden den Neubauplänen im ohnehin beengten Schulgelände in Salzmünde.

Eine Erhöhung der Schülerzahlen in der Grundschule Salzmünde bedeutet die Einschränkung von schon jetzt beschränkten variablen Unterrichts- und Gestaltungsmöglichkeiten – dabei sind Forderungen nach weiteren Fachräumen bei zukünfiger Inklusion überhaupt noch nicht berücksichtigt.

Die derzeitige Raumstruktur der Grundschule Salzmünde entstand durch Planungen unter Kalbitz, der den großzügigen Zuschitt der Schule aufgab, um dort die Kitas aus Salzmünde und Schiepzig unterzubringen.

Schon jetzt gibt es keinen eigenen Speiseraum, nur durch eine Sondergenehmigung darf zur Zeit ein Raum des Hortes dafür doppelt genutzt werden.

Um neue Unterrichtsräume zu schaffen, planten die Ortsbürgermeister Kalbitz und Schubert ursprünglich die Aufstellung von Containern. Da auch ihr zweiter Vorschlag, aus einem extrem langen und schmalen Verbinderraum, einen Klassenraum zu schaffen, in dem die Schulbänke hinter einander aufgestellt werden und viele Schüler weiter als 9m (!) von der Wandtafel entfernt sitzen müssten, zum Scheitern verurteilt war, soll nun ein Anbau her.


AUSSENFLÄCHEN

Durch die privaten Nachbarn ist eine Erweiterung der Außenflächen nicht möglich. Die schon jetzt knapp bemessenen Außenflächen werden durch den geplanten Anbau weiter reduziert. Der sich zur Zeit auf der geplanten Bebauungsfläche befindliche Fahrradschuppen der Verkehrswacht muß versetzt werden (wohin?). Der Schulgarten soll zum beträchtlichen Teil geopfert werden!

Die Außenflächen sind zu klein für Außensport- und -spielanlagen. Für den schulischen Sport im Außenbereich muß eine Sportanlage im Hochwasserrisikogebiet jenseits der stark befahrenen und zu kreuzenden Landesstraße benutzt werden. Durch Hochwasser und -schäden war dieser 2013 nicht nutzbar.


SICHERHEIT

Die begrenzten Flächen um das Schulgebäude behindern das Agieren von Rettungsfahrzeugen, getrennte Zu- und Abwege existieren nicht. Die Flächen sind zu knapp für die brandschutztechnische Forderung nach ausreichenden Trümmerschatten. Eine Erhöhung der Schülerzahlen (dazu kommen noch einmal ca. 100 Kita-Kinder!), bei gleichzeitiger notwendiger Verringerung der Außenflächen verschärft das Problem weiter. Hier wird mit der Gesundheit, wenn nicht so gar mit dem Leben von Kindern aus unserer Gemeinde Salzatal gespielt.

Der Schulbus in Salzmünde hält an einer stark befahrenen Straße. Andere Schulstandorte in Salzatal, wie Beesenstedt, haben sicherere Zu- und Aussteigemöglichkeiten.


Anders als der Verwaltungsvorschlag, der den Erhalt aller vier Grundschulen vorsieht und damit eine gleichmäßige Entwicklung der Einheitsgemeinde Salzatal, stehen bei einigen Gemeinderäten nur eigene Ortschaftsinteressen im Vordergrund.
Durch die Schließung der Grundschule Beesenstedt verschlechtert sich nicht nur die Situation der Kinder des betroffenen Schuleinzugsbezirkes, sondern durch die Überkonzentration von Schülern auch die Lernumgebung der Kinder DEREN Ortschaften.

Fragen Sie Ihre gewählten Ortschafts- und Gemeinderäten nach DEM WERT DER KINDER bei deren Entscheidungen!