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ABHILFE – AUSTRITT – NOCH EIN WIDERSPRUCH – BESCHLUSS

21.11.2013
Am 19.11.2013, einen Tag vor der entscheidenden Gemeinderatssitzung zur Schulentwicklung in Salzatal, traf sich noch einmal der GEMEINDEELTERNRAT in Höhnstedt.
Dort wurde dem Widerspruch des Gemeindeelternrates der GS Beesenstedt Steffen Wendt gegen die Art und damit gegen das Ergebnis der Abstimmung der vorangegangenen Sitzung Recht gegeben, was juristisch Abhilfe genannt wird.
Anstelle aber – wie in der Tagesordnung festgelegt – nun anhand der kurzfristig durch den Vorstand bereit gestellten Unterlagen über die verschiedenen Vorschläge zur Schulentwicklung zu beraten, wurde bei 6:5-Stimmen einfach das alte Abstimmungsergebnis wieder in Kraft gesetzt.
Dafür(!!!) stimmte die Vertreter der Kita und GS Höhnstedt, der Kita und GS Salzmünde, die KEZ Lieskau und die GS Bennstedt.
Für diesen Fall hatten sich die Gemeindeelternräte der GS Beesenstedt in Abstimmung mit Schule, Ortschaft und Verwaltung vorbehalten, aus dem Gemeindeelternrat auszutreten, nach kurzer Beratung mit den Vertretern der Kita Beesenstedt erfolgte der Austritt.
Gegen den GER-Beschluss, das alte Abstimmungsergebnis wieder einzusetzen, legte die Kita Beesenstedt am nächsten Tag Widerspruch ein.
An diesem Tag siegte dann die Vernunft im GEMEINDERAT – überhaupt NUR der Verwaltungsvorschlag erhielt EINE MEHRHEIT. DANKE! Dieser Beschluss verhindert nun die geforderte Schließung der GS Beesenstedt durch die Ortsbürgermeister Kalbitz und Schubert! Von den einst 15 Gemeinderäten, die diesen Vorschlag einst einbrachten, votierten letztendlich nur noch 9!
Nicht nur Kalbitz und Schubert, der Gemeindeelternrat, Elternvertreter aus Schieptig und Höhnstedt zählen zu den Verlierern des vermeidbaren Abstimmungsprozesses zur Schulentwicklung innerhalb der Gemeinde Salzatal vorallem aber auch solch vielleicht einst ergeizige Projeke wie JUNIOR CAMPUS HÖHNSTEDT, die jetzt nur noch wie ein Mittel zum Zweck wirken.


POSITIONIERUNG – WIDERSPRUCH – RÜCKTRITT

15.10.2013
Am 14.10.2013 traf sich in Höhnstedt der Gemeindeelternrat (GER).
Den Elternvertretern wurde dort durch den Vorstand unter Anwesenheit der Ortsbürger- meister aus Salzmünde und Lieskau Kalbitz und Schubert ein Votum FÜR DEN GEGENVORSCHLAG obiger Ortsbürgermeister abgerungen, FÜR DIE SCHLIESSUNG DER GS BEESENSTEDT!
Am 28.10.2013 hat der Vertreter der GS Beesenstedt im Gemeindeelternrat Steffen Wendt gegen diese Abstimmung Widerspruch eingelegt.
Noch am selben Tag gab der Vorsitzende des GER Mike Ahlvers seinen Rücktritt bekannt. Vorgeschobener Grund, er fühlt sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt, da ihm der Widerspruch persönlich vor seiner Haustür übergeben wurde und außerdem im Mail-Verteiler des Widerspruchs diese Privatadresse auch an die Bürgermeisterin Salzatal, den Ortschaftsbürgermeister Beesenstedt und die Vorsitzende Schulelterrat GS Beesenstedt mitgeteilt wurde. Er fühlt sich nun durch diesen Personenkreis bedroht und sieht sich zum Schutz seiner Familie zum Rücktritt gezwungen.
[HIER WEITERLESEN]


DROHENDE SCHLIESSUNG
der Grundschule Beesenstedt

Ende Juli 2013 hat die Gemeindeverwaltung von Salzatal ihre Planungen zur Schulentwicklung in der Gemeinde vorgelegt:
SIE SIEHT DEN ERHALT ALLER VIER GRUNDSCHULEN IN SALZATAL VOR!

JETZT aber fordern die Ortsbürgermeister Kalbitz und Schubert und einige Gemeinderäte vorallem aus ihren Ortschaften Salzmünde und Lieskau die Schließung der Grundschule Beesenstedt bei gleichzeitigem Ausbau ihrer Grundschule in Salzmünde.

Warum diese Pläne nicht dem Wohl der Kinder sondern nur den Interessen der obengenannten Ortschaften nützen [lesen sie hier.]


Salzatal ist schön

Ein offener Brief

Schulelternrat GS Beesenstedt
<font size=8>Schon 2011 war die Grundschule Beesenstedt<br> von einer Schließung bedroht.</font>
<br>
... und ein guter Ort zum Leben für Familien. Für Kinder. Und zum Lernen – hat doch die Gemeindeverwaltung von Salzatal jetzt ihre Planungen zur Schulentwicklung in der Gemeinde vorgelegt. Bei 420 Grundschülern war dabei die Rechnung einfach. Der Forderung des Landes, das ab dem Schuljahr 2014/15 eine Mindestschülerzahl von 60 Kindern (ab 2017 dann 80) vorschreibt, konnte sie dabei gerecht werden, als sie sich für den Erhalt der vier Grundschulen in Beesenstedt, Bennstedt, Höhnstedt und Salzmünde aussprach. Und dabei ist die demografische Entwicklung der nächsten Jahre bereits berücksichtigt.

Salzatal ist schön – denn es gibt hier genügend Raum zum Lernen für unsere Kinder.

Wären da nicht einige Gemeinderäte, vor allem aus Salzmünde und Lieskau, angetrieben durch ihre Ortsbürgermeister Kalbitz und Schubert, die nun die Schließung der Schule Beesenstedt fordern. Das tun sie nicht mehr als Gemeinderäte sondern nur noch als Vertreter ihrer Ortschaften, wollen sie doch gleichzeitig von der Verwaltung einen Ausbau ihrer Schule in Salzmünde erzwingen.

Dass keiner der obigen Gemeinderäte schulpflichtige Kinder hat ist auffällig, sonst wüssten sie von der beengten Lernsituation der Kinder ihrer Ortschaften dort, die sich verschärfen würde durch die Erhöhung der Schülerzahl auf bis zu 190 durch die Schulschließung in Beesenstedt.

Schon jetzt reichen die Klassenräume nicht aus für pädagogische Gestaltungsmöglichkeiten. Schon jetzt gibt es keinen eigenen Speiseraum. Ein von den oben genannten Gemeinderäten vorgelegter „Umbauplan“ wird nicht gerecht dem zusätzlichen Raumbedarf, dem Bedarf an Fachräumen, Sanitäreinrichtungen und Sonderräumen im Rahmen demnächst geforderter Inklusionsmaßnahmen. Die begrenzten Flächen um das Schulgebäude sind durch die privaten Nachbarn nicht erweiterbar. Schon jetzt ist eine Umfahrung der Gebäude mit ausreichenden sogenannten Trümmerschatten durch die Feuerwehr nicht gegeben, ganz zu schweigen vom Fehlen getrennter An- und Abfahrtswege für jegliche Art von Fahrzeugen im Katastrophenfall.

Gegen diese Art von Verteilkämpfen AUF DEM RÜCKEN DER KINDER protestieren Einwohner aus Salzatal und haben auf der Gemeinderatssitzung am Montag, 30. September 2013, den Gemeinderäten einen Offenen Brief überreicht, weiterhin fast tausend kurzfristig gesammelte Unterschriften für den Erhalt der Grundschule Beesenstedt.

Salzatal bleibt schön – wenn sich alle Gemeinderäte um das GESAMTWOHL IHRER GEMEINDE kümmern und damit dem Zusammenwachsen dieser Einheitsgemeinde dienen.

Dieser Artikel ist als Leserbrief bei MZ-Bürgerreporter eingestellt und kann dort kommentiert und weiter empfohlen werden.

Dieser Brief kann hier herunter geladen werden. Bitte weiterschicken!
Brief [69.1KB/pdf]


PRESSEARCHIV zur Schul- und Kita-Situation in Salzatal

Nicht erst seit der Gründung der Einheitsgemeinde wird in Salzatal heftig um die Schulentwicklung diskutiert, weniger um Inhalte – vielmehr um Standorte.
[Zum Archiv]



unsereschule.pdf [14.1KB/pdf]

OFFENER BRIEF für den Erhalt der GS Beesenstedt

Überreicht auf der Gemeinderatssitzung in Bennstedt am Montag, 30. September 2013 zusammen mit fast 1000 Unterschriften für den Erhalt der Grundschule Beesenstedt [Lesen].
Download als PDF:
OffenerBrief.pdf [16.4KB/pdf]

UNTERSCHIFTENSAMMLUNG
für den Erhalt der GS Beesenstedt

WIR MACHEN WEITER. Wir sammeln weiter Unterschriften für den Erhalt aller vier Grundschulen in Salzatal und damit für den Erhalt der Grundschule Beesenstedt.

Sie können hier die Unterschriftensammelbögen herunterladen:

Ausgefüllt bitte schicken:
Förderverein der Grundschule Beesenstedt e.V.
Kirchplatz 8d
06198 Salzatal OT Beesenstedt

oder geben sie diese im Ortschaftsrat Beesenstedt, Fienstedt bzw. Kloschwitz ab.

vierschulen.pdf [15.5KB/pdf]